Stefan Kobel tritt zurück - Spitzenspieler wünschen Steff alles Gute




Stefan Kobels Karriere als Beachvolleyballer ist zu Ende - die Ära Heuscher/Kobel ist vorbei - Stimmen dazu:


Christoph Dieckmann (GER):

"Steff hat mich als Spieler immer sehr beeindruckt, weil er so gut wie nie Eigenfehler gemacht hat und wie ein (Schweizer!) Uhrwerk funktio-nierte. Er war auch ein Vorbild in puncto Einstellung in Training und Wettkampf - ein harter Arbeiter.

Steff ist ein super Typ, den ich auf der World Tour sehr vermissen werde. Mir gefiel, dass er fast immer ruhig und ausgeglichen wirkte, gleichzeitig aber immer für einen humorvollen Spruch gut war.

Heuscher/Kobel waren eines der besten Teams, die je gespielt haben. Sie haben sehr viel aus sich herausgeholt, haben Ballkontrolle und Athletik am besten kombiniert.

Ich wünsche Steff alles Gute! Ich hoffe vor allem, dass er dem Beachvolleyball erhalten bleibt und andere von seiner grossen Erfahrung und seinem Wissen profitieren können. Noch mehr wünsche ich Steff persönlich, dass er glücklich mit seiner Entscheidung ist und bleibt und einen guten Übergang ins "normale" Leben schafft!"

Peter Gartmayer (AUT):

"Für mich kam Steffs Entscheid unerwartet - ein schmerzlicher Verlust für die Tour. Stefan ist in meinen Augen technisch perfekt, hat eine sehr profesionelle Einstellung und war körperlich immer extrem gut vorbereitet.

Privat schätze ich Steff als angeneh-men Gesprächspartner und hoffe, dass ich ihn an dem einen oder andern Turnier wieder treffe.

HK haben ein sehr präzises und vor allem konstantes Spiel auf höchstem Niveau gespielt, und das beinahe immer. Wenn man gegen sie gewin-nen wollte, musste man sich jeden Punkt erarbeiten - auf Fehler konnte man da lange warten...

Ich wünsche Steff viel Erfolg in seinen neuen Betätigungsfeldern. Persönlich hoffe ich, dass er dem Sport in irgendeiner Form erhalten bleibt."

Jan Schnider (SUI):

"Es ist schade, dass Steff mit dem Beachvolleyball aufhört. Er ist auf und neben dem Feld ein Vorbild für alle jungen Beachvolleyballspieler. Ich konnte in den Trainings mit Steff viel von ihm lernen.

HK war sehr solide im Side-Out-Spiel. Trotzdem habe ich gerne gegen sie gespielt - dank einem Sieg gegen Steff und Päddy konnte ich mein bisher bestes Resultat auf der World Tour (Gstaad 06) erreichen.

Ich wünsche Steff nur das Beste. Wäre schön, wenn er der Beach-volleyballszene treu bliebe, um sein Wissen weiterzugeben."




Andreas Scheuerpflug (GER):

"Steff hat mich immer beeindruckt, weil er es perfekt versteht, profes-sionelles Herangehen an den Sport mit einer gewissen Lockerheit zu verbinden. Auf dem Feld alles ge-ben, und danach trotzdem zusam-men etwas trinken gehen.

Das nervigste an HK war, dass man sie im Side-Out fast nie unter Druck setzen konnte. Sie verstanden es wie kaum ein anderes Team, sich aus schwierigen Situationen zu befreien und kontrollierten das Spiel und den Ball zu jeder Zeit.

Ich wünsche mir, dass Steff dem Beachvolleyball erhalten bleibt. Er hat sehr viel für den Sport getan und kann sicher noch vieles von seiner grossen Erfahrung weitergeben. Ausserdem bin ich gespannt, ob sein Brustumfang bei weniger Training immer noch so enorm bleibt..."

Jonas Reckermann (GER):

"Steff war für mich eine der grössten Bezugspersonen auf der Tour. Gerne erinnere ich mich an diverse, sehr gute Trainingsein-heiten zurück, aber mindestens genauso gerne an gemeinsame Abendessen, Gespräche und auch Parties. Sein sportlicher Ehrgeiz, Wille und auch Temperament auf dem Platz haben ihm viele Erfolge beschert, insbesondere Letzteres auch manchmal ein wenig Ärger mit dem Partner... Er ist ein grosser Spieler, im vergangenen Jahr durfte ich an seiner Seite ein Turnier in Berlin spielen - menschlich und sportlich ein grosser Erfolg!

HK waren ein sehr gutes Team, über die Jahre perfekt eingespielt und mit einem sehr guten Side-Out-Spiel. Wir haben immer sehr gerne gegen die beiden gespielt, was zu einen an ihrem, auch auf dem Feld, immer korrekten Verhalten lag und natürlich auch daran, dass wir meistens gegen die beiden gewonnen haben...

Ich wünsche Steff einen schönen, erfolgreichen Einstieg ins Berufsleb-en. Vielleicht kann er vorher ja noch seine dazugewonnene Freizeit in sein Privatleben investieren, denn Freundinnen von Beachvollleyball-ern müssen doch insbesondere während der Saison(vorbereitung) so einiges hinnehmen, was es nun auszugleichen gilt... Ich hoffe natürlich, dass er dem Beachvolleyball in der einen oder andern Weise erhalten bleibt und ich ihn bald auf einem Turnier oder in der Schweiz oder hier in Köln wieder begrüssen kann!"